Präventives Screening in der Praxis: erfolgreiche Pilotphase bei der Adler Apotheke Rhaunen

Eine erfolgreiche Pilotphase bei der Adler Apotheke Rhaunen zeigt, wie sich präventives kardiovaskuläres Screening mit CE-gekennzeichneter Point-of-Care-Diagnostik, einer geführten Screening-Plattform und strukturierter Berichterstattung in den Apothekenalltag integrieren lässt.

In ganz Europa verändert sich die Rolle der öffentlichen Apotheke. Prävention, Früherkennung und Gesundheitsscreenings gewinnen innerhalb der pharmazeutischen Versorgung zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig rücken Messungen wie Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker stärker in den Fokus.

Für Apotheken entsteht damit die Möglichkeit, sich aktiver an der präventiven Versorgung zu beteiligen. Die Herausforderung liegt dabei nicht nur darin, was gemessen wird, sondern vor allem darin, einzelne Messwerte in einen strukturierten Screening-Prozess zu überführen, der sich praktikabel in den Arbeitsalltag integrieren lässt.

Genau dies wurde im Rahmen einer Pilotphase bei der Adler Apotheke Rhaunen in Deutschland erprobt.

Gemeinsam mit Swiss Point of Care führte die Apotheke ein kardiovaskuläres Screeningprogramm durch, bei dem professionelle Point-of-Care-Diagnostik mit einer geführten digitalen Screening-Plattform kombiniert wurde. An zwei Screening-Tagen nahmen fast 50 Personen teil. Sämtliche verfügbaren Termine waren ausgebucht.

📍 Rhaunen, Deutschland | 💬 Präventives Screening & kardiovaskuläre Gesundheit | ⏱️ 3 Minuten Lesezeit

Ein strukturierter Ansatz für kardiovaskuläres Screening

Das Screening umfasste mehrere Parameter, die für das kardiovaskuläre Risikoprofil relevant sind, darunter Cholesterin- und Lipidwerte, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Taillenumfang, Gewicht und Körpergröße.

Für das Lipidprofil kam das Mission 3-in-1 zum Einsatz. Gemessen werden Gesamtcholesterin, HDL und Triglyzeride; LDL und Cholesterinratio werden daraus berechnet.

Statt einzelne Ergebnisse isoliert zu betrachten, werden mehrere Gesundheitsparameter innerhalb eines strukturierten Screenings zusammengeführt.

So entsteht für die Fachkraft ein umfassenderes Bild relevanter Risikofaktoren, das eine fundiertere Besprechung der Ergebnisse mit der teilnehmenden Person ermöglicht.

Von der Messung zum vollständigen Screeningprogramm

Swiss Point of Care bietet mehr als einzelne Point-of-Care-Geräte.

Das Screeningprogramm kombiniert CE-gekennzeichnete IVD-Systeme, Dokumentation, Unterstützung bei der Implementierung und eine geführte digitale Screening-Plattform in einem integrierten Ablauf.

Die Plattform führt die Fachkraft Schritt für Schritt durch den Screening-Prozess. Messwerte und relevante Risikofaktoren werden während des Screenings erfasst und am Ende in einer übersichtlichen strukturierten Auswertung zusammengeführt.

Für die Apotheke bedeutet das, dass sie keinen eigenen Screening-Prozess von Grund auf entwickeln muss. Geräte, Arbeitsablauf und digitale Auswertung sind innerhalb eines Konzepts miteinander verbunden.

Für die teilnehmende Person entsteht dadurch nicht nur eine Sammlung einzelner Messwerte, sondern ein übersichtliches Gesamtbild, das als Grundlage für Aufklärung, Beratung und gegebenenfalls weitere Schritte dienen kann.

Was hat die Pilotphase gezeigt?

Ein zentrales Ziel der Pilotphase war es zu untersuchen, wie präventives Screening von den Teilnehmenden angenommen wird und wie gut sich dieser Service in den Apothekenalltag integrieren lässt.

In beiden Punkten waren die Erfahrungen positiv.

Alle verfügbaren Termine waren ausgebucht, was auf ein deutliches Interesse an niedrigschwelligen präventiven Screening-Angeboten hinweist.

Aus operativer Sicht erklärte Apotheker und Inhaber Johannes Jaenicke, dass ein vollständiges Screening einschließlich der Besprechung der Ergebnisse in etwa 20 Minuten durchgeführt werden konnte.

Eine Apothekenmitarbeiterin, die die Screenings durchführte, gab an, dass der eigentliche Messprozess in der Praxis meist etwa 10 bis 15 Minuten dauerte.

Die Pilotphase zeigt damit, dass auch ein Screening mit mehreren Parametern kompakt organisiert werden kann, wenn Geräte, Arbeitsablauf und digitale Plattform sinnvoll aufeinander abgestimmt sind.

Für die praktische Umsetzung entwickelt

Das Screeningkonzept ist darauf ausgelegt, Organisationen in unterschiedlichen Phasen der Einführung zu unterstützen.

Swiss Point of Care kann von der Auswahl relevanter Screening-Parameter und geeigneter Geräte bis hin zur Pilotphase und weiteren Implementierung begleiten.

Organisationen können mit einem fokussierten Programm, beispielsweise für kardiovaskuläres Screening, starten und dieses später um zusätzliche Messungen oder Biomarker erweitern.

Damit eignet sich das Konzept nicht nur für Apotheken, sondern auch für arbeitsmedizinische Anbieter, Arbeitgeber und andere Gesundheitsorganisationen, die präventives Screening strukturiert anbieten möchten.

Von der Pilotphase in die Praxis

Die Pilotphase bei der Adler Apotheke Rhaunen zeigt, wie sich präventives Screening aus einem Konzept in einen praktikablen Versorgungsprozess überführen lässt.

Durch die Kombination aus CE-gekennzeichneter Point-of-Care-Diagnostik, Implementierungsunterstützung, geführtem digitalem Workflow und strukturierter Berichterstattung unterstützt Swiss Point of Care Gesundheitsorganisationen dabei, Screening einzuführen, ohne den gesamten Prozess selbst entwickeln zu müssen.

Das Ergebnis ist ein Screeningprogramm, das für Fachkräfte praktikabel, für Teilnehmende zugänglich und für Organisationen skalierbar ist.

Möchten Sie präventives Screening in Ihrer Apotheke oder Gesundheitsorganisation implementieren?

Kontaktieren Sie Swiss Point of Care

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